Zwischen Schuhregalen und Stühlen stehen am Montag (13.6.) etwa 20 Besucherinnen, die sich für Schuhe und Entlastungsmöglichkeiten von Füßen interessieren. Da sind wir bei Zumnorde Signora am Prinzipalmarkt genau richtig. Das ist eines der ersten Häuser in Deutschland, das nur auf bequeme Schuhe setzt und daher auch über eine orthopädische Schuhtechnik und eine Podologie verfügen.

Füße sind eigentlich zum Barfußlaufen und zum Klettern gedacht. Das tun wir heute normalerweise nicht mehr. Daher hat der Fuß im Laufe des Lebens Schwierigkeiten, die uns von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Hauses sehr genau und fachkundig erläutert wurden. Vom Hühnerauge bis zum Platt- oder Senkfuß kann es viele Probleme geben. Jeder Fuß wie jeder Mensch ist sehr unterschiedlich und daher sind auch für die Füße unterschiedliche Entlastungsmöglichkeiten gegeben.

Im Lager am Prinzipalmarkt 44 lagern 25000 Schuhe. Das geht nur, weil die Schuhe in Rollschränken gelagert werden, die man auch in großen Archiven findet. Mit einem Schwungrad kann man die Regalwände auseinander fahren. „Manchmal muss man aufpassen, dass nicht noch eine Kollegin zwischen einem Regal steht“, erläutert Frau Nicole Möller, die Leiterin von Zumnorde Signora.

Herr Thomas Beitelhoff, einer der beiden orthopädischen Schuhmachermeister des Hauses weiß zu berichten, dass der norddeutsche Fuß größer ist als der süddeutsche, was den Zulieferern von Material aus der Schweiz immer wieder auffällt.

„Wo der Schuh drückt, weiß man immer selbst am besten.“ Auch bei Sorgen und Kummer ist das so. Im zweiten Teil des Abends haben sich die Besucherinnen darüber ausgetauscht, wie sie sich selber entlasten, wenn innerlich „der Schuh drückt“. Gespräch mit guten Freunden, Entspannung beim Sport oder beim Lesen, Gebet und Meditation, Tapetenwechsel oder Kochen wurden in den Kleingruppengesprächen genannt.

Zum Abschluss wurde ein Wunsch im Scheckformat als Erinnerung verteilt:

„Manchmal sollte man sich lieber Nudeln als Sorgen machen. Nudeln schmecken auch viel besser. Deine Sorgen kannst du Gott geben. Er kümmert sich gerne um das, was dir zu schaffen macht. Ohne Wenn und Aber.“ Essen und Trinken lösen natürlich nicht Probleme. Aber entlasten kann es auf jeden Fall und macht möglicherweise Platz für neue Perspektiven. Genau so ist es mit einem Gebet oder Stoßgebet zu Gott.

„Ein sehr schöner, informativer und geselliger Abend“, so lautet eine Rückmeldung. Es werden mehr folgen. Mal sehen wo es die Vorbereitungsgruppe hin verschlägt.

Achja, nachher im Haupthaus wurde natürlich auch gerutscht. 😉

Vielen Dank an Herrn Thomas Zumnorde und seine Mitarbeiter, (im Haupthaus war Herr Matthias Meyerhof auch noch für uns da), die sich so viel Zeit für uns genommen haben. Das war ein schöner Abend.

Die Vorbereitungsgruppe

Lisa Render, Maria Stähler, Ursula Bangert, Katrin Nawratil und Ursel Schwanekamp

 

Auf den Fotos ist zu sehen, wie ein Fuß digital vermessen wird und wie er anschließend dargestellt werden kann.