Straßengebete im Advent 2020

Hier finden Sie eine Übersicht der Treffpunkte zu den Straßengebeten im Advent 2020.

„Da wohnt ein Sehnen tief in uns“
(Anne Quigley, dt. Eugen Eckert – Gotteslob 823)

Straßengebete
in der 2. Adventswoche
(7. – 11. Dezember 2020)

Eine Viertelstunde, ab 7:15 Uhr, bieten wir einen anderen Blick auf alltägliche Orte an. Eine kurze Auszeit mit spirituellen Impulsen, ein bewusster Start in den Tag. Eine Viertelstunde, ab 7:15 Uhr, bieten wir einen anderen Blick auf alltägliche Orte an. Eine kurze Auszeit mit spirituellen Impulsen, ein bewusster Start in den Tag.

Montag, 7. Dezember 2020, 7:15 Uhr Theater Münster / Haupteingang

Diakon Thomas Reker begrüßte 8 Teilnehmer:innen zum ersten Straßengebet in dieser Adventszeit. Er führte auf der illuminierten Terasse des Theatercafés in das Thema “Sehnsucht” ein.

 

Materialien:

Jesaja (Neue Einheitsübersetzung 2016 / Link zu einer externen Seite)

Psalm 27 (Neue Einheitsübersetzung 2016 / Link zu einer externen Seite)

Lied “Da wohnt ein Sehnen” (YouTube / Karaoke-Version)

Lied “Da wohnt ein Sehnen” (YouTube)

Dienstag, 8. Dezember 2020, 7:15 Uhr Rathaus-Innenhof / Skulptur

Frau Pickers begüßte die Teilnehmer:innen an der Skulptur “Toleranz durch Dialog”. Sie gab Informationen zur Entstehung und Bedeutung der Skulptur auf dem Platz des Westfälischen Friedens im Rathausinnenhof.

Die Geschichte der zwei Taschen von Rabbi Bunam war dann Einladung, auf die beiden Bänke der Skulptur unsere Furcht auf die eine Seite, unsere Hoffnung auf die andere, zu visualisieren. Für den Tag gab es schwarze und grüne Karten, stellvertretend für unsere zwei Taschen.

Passend, wenn auch eher thematisch denn im Jahresfestkreis, beteten wir die Pfingstsequenz und sangen zum Abschluss die erste Strophe des Mottolieds “Da wohnt ein Sehnen tief in uns” (s. Montag).

 

Materialien:

Die Skulpur “Toleranz durch Dialog” im Münster-Wiki (Link zu einer externen Seite), mehr zum Westfälischen Frieden (Link zu einer externen Seite)

Die chassidische Geschichte von Rabbi Bunam: PDF (Link zu einer externen Seite)

Pfingstsequenz (Link zu einer externen Seite)

Mittwoch, 9. Dezember 2020, 7:15 Uhr Zwinger / Promenade

Bei winterlichen Temperaturen und ausgeprägtem Nebel kamen 5 Teilnehmer:innen zusammen, um am Zwinger über “Einsicht, Beherztheit und Beistand” nachzudenken und zu beten.

Nach dem Singen der ersten beiden Strophen unseres “Mottolieds” fasste Herr Gerritsen zunächst die wechselvolle Geschichte des Zwingers zusammen, der inzwischen Mahnmal und Denkmal ist. Aus der langen (Stadt-) Geschichte ging es zum eigenen Erleben von sich selbst während der Corona-Pandemie. Aus einem Diagramm, das in verschiedene Zonen der Selbstreflektion eingeteilt war, konnten alle Teilnehmer:innen einen für sie passenden Satz vorlesen. Zum Schluss wurde Psalm 95 in einer modernen Nachdichtung von Huub Oosterhuis gebetet.

 

Materialien:

Der Zwinger in der Wikipedia und auf den Seiten des Stadtmuseums (Links zu externen Seiten)

“Wer will ich in der Covid-19-Pandemie sein?” (Link zu externer Seite, das Bild auf Facebook)

Psalm 95 (Einheitsübersetzung 2016 / Link zu externer Seite)

“Die Psalmen” von Huub Oosterhuis auf herder.de (Link zu externer Seite)

Donnerstag, 10. Dezember 2020, 7:15 Uhr Clemenskirche / Eingang

Herr Orth begrüßte die Teilnehmer:innen an der Clemenskirche. Am ehemaligen Standort des Clemenskrankenhauses bot er verschiedene Denkanstöße zu Heilung, Heil-sein, Trauer und Tod an. Die dritte Strophe des “Mottolieds” war dabei der Leitfaden. Kurz angespielt wurde das Lied “Glück auf” von Joris. Anschließend konnte in Erinnerung an einen verstorbenen Menschen ein Teelicht auf den Stufen der Kirche entzündet werden. Ein Gebet zum Thema “Ganz-sein” beendete dieses Straßengebet.

 

Materialien:

Song “Glück auf” von Joris (Link zu YouTube) Songtext (Link zu externer Seite)

Freitag, 11. Dezember 2020, 7:15 Uhr Aa-Uferweg / Brücke zu Juridicum & ULB

Zum Abschluss der diesjährigen Straßengebete trafen die Teilnehmer:innen sich mit Herrn Bailoni auf der Aa-Brücke zwischen Petri-Kirche / Theologische Seminare und Juricdicum / Durchgang zur ULB. Entsprechend der letzten Strophe unseres “Mottolieds” ging es um unsere Hoffnung. Nach einer kurzen Runde, in der jede/r eingeladen war, zum Stichwort “Hoffnung” etwas zu sagen, erzählte Herr Bailoni eine sehr persönliche Hoffnungs-Geschichte. Das Vater-unser und ein Gedicht von Schiller beendeten das Straßengebet.

 

Materialien:

“Hoffnung” von Friedrich von Schiller (Link zu externer Seite)

Kontakt: Diakon Thomas Reker
Tel: (02 51) 48 29 47 97

 

Materialien:
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