Gedanken und Wünsche, Hoffnungen und Klagen in Form eines Kerzenlichtes vor Gott zu bringen, sich aber auch von der durchdringenden Kraft der göttlichen Liebe berühren zu lassen und das Licht der Auferstehung mit in den Alltag zunehmen, dafür steht Ihnen unsere Sakramentskapelle offen.

Nähe und Distanz sind zwei Themen, mit denen uns Corona unmittelbar konfrontiert. Es fehlt Nähe zu Angehörigen, Freundinnen und Freunden oder Orten, die wir gerne besuchen würden. Für nicht wenige Menschen ist die Distanz zum Anderen auch eine Distanzierung zu sich selbst, denn die Art, wie wir leben, und die Beziehungen, die wir führen, sind nicht nur irgendein Beiwerk. Gerade diese Dinge, erleben wir als prägend für unsere eigene Identität und unser eigenes Sein. Trotz aller Abstände, Masken und Sicherheitsmaßnahmen, erleben wir in der Distanz auch Nähe. Mal in der Anerkennung für Ärzte oder Pflegerinnen und Pfleger, für Erzieher und Erzieherinnen und andere Berufsgruppen. Wir erleben auch Hilfsbereitschaft in der eigenen Nachbarschaft oder erfahren spontanes Musizieren vor Einrichtungen für ältere Menschen.

Nähe und Distanz, beides ist wichtig, beides verweist aufeinander. Über dieses „Hin und Her“ zwischen Nähe und Distanz, zwischen Hoffnung und Unsicherheit, zwischen Freude und Leid lohnt es sich nachzudenken; es lohnt sich, diesen Erfahrungen Raum zu geben.

Neben Ruhe und Gebet können Sie sich auch von wechselnden Impulsen inspirieren lassen.